„Innovation entsteht durch Neugier und Dialog“

Die Karriere des renommierten Musikpädagogen Prof. Dr. Hans Bäßler hielt manch unerwartete Wende für ihn bereit. Sich immer wieder auf Neues einzulassen, wurde so zum roten Faden seiner Laufbahn – und diese Herangehensweise prägt auch die HOOU-Lernangebote, die er für die Hochschule für Musik und Theater entwickelt hat. Wir haben ihn anlässlich des Weltmusiktags am 1. Oktober zum Interview gebeten.

Lieber Herr Prof. Dr. Bäßler, wie entstand Ihre Begeisterung für die Musik, insbesondere für die Schulmusik?
Ich bin in einem sehr musikalischen Elternhaus großgeworden. Mein Vater war Augenarzt, wäre aber lieber Pianist geworden. Bis ins hohe Alter hat er gemeinsam mit anderen Kammermusik gespielt. Ich selbst hatte auch Klavierunterricht, war aber nie besonders engagiert. Erst in der Oberstufe hat sich das mit einem Mal geändert: Ich brachte mir autodidaktisch das Orgelspielen bei. Als Schüler und Student verdiente ich mein Geld im Wesentlichen bei Trauungen und Beerdigungen, arbeitete ab 1970 nebenberuflich an der Hauptkirche St. Petri in Hamburg als Organist. Kirchenmusik wurde zu meiner großen Leidenschaft. Mehr oder weniger aus einer Laune heraus absolvierte ich nach meinem Studium der Theologie, Philosophie und Kirchenmusik noch ein Studium der Schulmusik. Als Referendar am Gymnasium Willhöden, das heute Marion-Dönhoff-Gymnasium heißt, erlebte ich dann erstmals, was für ein Geschenk es ist, mit Schüler*innen zusammenzuarbeiten, sie zu unterrichten und von ihnen zu lernen.

Wie hat diese Zeit Ihre spätere Arbeit geprägt?
Bei der Arbeit mit Schülerinnen kommt man nicht drumherum, sich mit der populären Musik auseinanderzusetzen. Und da habe ich entdeckt, dass es dort einen großen Fundus an Nachdenken, an Berührung, an Wünschen und an Trauer gibt. Das wollte ich miteinander verbinden, denn ich glaube, dass man nur so Schülerinnen erreichen kann. Für jeden Menschen kann Musik eine Lebensbedeutsamkeit erlangen, wenn man praktisch mit ihr umgeht. Gleichwohl kann Musik auch dann berühren oder gar betreffen, wenn sie „nur“ hörend rezipiert wird. Damals im Referendariat habe ich mit den Schüler*innen „Pictures at an Exhibition “ von Emerson, Lake and Palmer durchgenommen. Das stieß auf große Begeisterung – zum einen, weil sie nicht damit gerechnet hatten, dass solche Musik auch im Unterricht stattfinden kann, und zum anderen, weil sie sich in ihrem Sosein ernstgenommen fühlten.

Als Sie 1979 Studienleiter am Institut für Praxis und Theorie der Schule in Lübeck wurden, hatten Sie weniger mit Schüler*innen direkt zu tun. Was waren Ihre Aufgaben?
Einer meiner Aufgabenbereiche war die Lehrerfortbildung. Mit gerade mal Anfang 30 lernte ich also gemeinsam mit den Referendar*innen, wie man einen anderen Musikunterricht denken und konkret umsetzen kann. Das war eine großartige Lehrzeit, denn ich war immerzu gezwungen, Innovationen voranzubringen. Wahnsinnig viel Spaß hat es mir damals auch gemacht, jenen Teil der Lehrpläne zu gestalten, der zum sogenannten Schwanz der Stundentafel gehörte, nämlich Musik, Kunst, Hauswirtschaft, technisches Werken und Sport. Während die anderen mich etwas müde belächelten, habe ich gesagt: Das ist doch die Chance, über Fächer, die nicht wirklich ernstgenommen werden, die aber trotzdem den Menschen in irgendeiner Weise betreffen, schulisch Veränderungen zu erreichen.

An der Hochschule für Musik und Theater Hannover übernahmen Sie 1994 den Lehrstuhl für Musikpädagogik. Inwieweit konnten Sie Ihre Ideen dort weiterentwickeln?
Das war zum damaligen Zeitpunkt deutschlandweit der interessanteste Lehrstuhl überhaupt, da experimentelles Arbeiten großgeschrieben wurde. In Kooperation mit Schüler*innen und Studierenden begab ich mich auf Entdeckungsreisen – Entdeckungen voll von Potenzialen, die in der Musik liegen, und Entdeckungen von Methoden, wie diese zu vermitteln sind.

Das klingt spannend – können Sie ein Beispiel nennen?
2009 meldet sich der NDR Hannover bei mir. Die Programmverantwortlichen wollten die „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz aufnehmen, und die Produktion sollte in irgendeiner Weise mit Schüler*innen zusammenhängen. Dazu muss man wissen, dass dieses Werk von der Besetzung her eine der umfangreichsten Symphonien überhaupt ist. Damals kamen gerade die Handyfilme auf, und so kamen wir auf die Idee, Schüler*innen im Rahmen eines Wettbewerbs Kurzfilme auf Basis der „Symphonie fantastique“ filmen zu lassen. Elf Studierende sind dann in die Schulen gegangen und haben die Symphonie unterrichtet. Danach konnten die Schüler*innen ihre Filme anfertigen und einreichen. Eine Auswahl wurde dann im großen Sendesaal des NDR vor 1.100 Schüler*innen präsentiert. Anschließend spielte das Orchester die ganze Symphonie – und das war das erste Mal, dass ich ein Schülerkonzert erlebt habe, bei dem alle Schüler*innen mucksmäuschenstill waren. Als der letzte Ton verklungen war, hat der Saal 20 Minuten lang getobt.

Was sagt diese Erfahrung über erfolgreiches Lehren und Lernen aus?
Erstens: Setzt neue Medien im konkreten, praktischen Arbeiten ein. Zweitens: Gängelt Schüler*innen nicht, sondern lasst sie selbst arbeiten, mit einer klaren Vorgabe. Und drittens: Setzt ihnen dabei immer ein konkretes Ziel.

War dieses Projekt für Sie ein Anstoß, neue Medien in die Lehre einzubeziehen?
Genau. Hier ergab sich die Einbeziehung dadurch, dass jeder Schüler ein Handy hat, und auf der Ebene der Studierenden dadurch, dass sie Filmschnitt, Audioschnitt und ähnliches lernen mussten. Seit damals ist das digitale Arbeiten für mich ein konstitutiver Bestandteil des musikpädagogischen Arbeitens überhaupt.

Neben Ihrer Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater haben Sie mehrere Lernangebote für die HOOU entwickelt – was begeistert Sie so daran?
Zum einen reizt es mich immer wieder, dass es keinerlei Vorgaben gibt – man muss immer wieder etwas ganz Neues erschaffen, was in der Musik nicht einfach ist. Zum anderen sollen die Lernangebote auch Menschen aus anderen Fachgebieten und interessierte Laien erreichen. Das erfordert ein gewisses Um- und Weiterdenken, das mir große Freude bereitet.

Wie kommen Sie immer wieder auf neue Ideen?
Ich habe in meinem Leben immer auf vorbehaltlosen Dialog gesetzt. Ich probiere Neues aus und reagiere auf die Reaktion. So entsteht Innovation. Dabei kommt mir sicherlich zugute, dass ich von Natur aus neugierig bin auf andere. Und ich habe keine Angst vor Unbekanntem, denn das Bedürfnis, sich gegen Neues abzuschotten – sei es im musikalischen oder im technologischen Bereich – resultiert ja aus Angst. Und das ist im ästhetischen Bereich besonders schlimm, denn da geht es immer um Geschmacksfragen. Deshalb meine ich, dass man trotz aller Unterschiede Wege finden muss, in einen Dialog zu kommen. Denn was verbindet uns als Menschen miteinander? Das sind bestimmte Grundfragen der Existenz. Das ist die Frage von Angst, von Freude, von Sehnsucht, von Hoffnung, von Enttäuschung. Und diese Phänomene finden sich alle in der Musik wieder.

Die Lernangebote von Prof. Dr. Hans Bäßler auf der HOUU-Plattform
Musik 2050 – Apps im Musikunterricht von Prof. Dr. Hans Bäßler undTorsten Allwardt
Songwriting – Apps im Musikunterricht von Prof. Dr. Hans Bäßler und Ole Oltmann
Arrangieren für das Klassenmusizieren von Prof. Dr. Hans Bäßler, Henning Hansen und Dennis Bischoff
Inklusion in der Musikpädagogik von Prof. Dr. Hans Bäßler, Michael Huhn und Dr. Björn Tischler

Weitere Lernangebote folgen bald:
• Historische Klaviere
• Quellengestützte Techniken der Historischen Aufführungspraxis
• Innovative Impulse der HfMT Hamburg für die Musikpädagogik zwischen 1968 und 1975
• Piano Keyboards – Hardware 19 trifft Software 21

NeL spricht sich für Empfehlung des Wissenschaftsrates aus

Der Wissenschaftsrat stellt in seinen »Empfehlungen zur Digitalisierung in Lehre und Studium« (2022/07) Kooperationen zwischen Landeshochschulinitiativen sowie mit überregionalen Akteuren als wichtige Unterstützungsstruktur zur Befassung gemeinsamer Themen heraus. Das Netzwerk der Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre (NeL) schließt sich den Forderungen in einer gemeinsamen Stellunganhme an.

Das »Netzwerk der Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre (NeL)« begrüßt die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Digitalisierung in Lehre und Studium. Als Bündnis der Landeshochschulinitiativen zur Digitalisierung in Lehre und Lernen unterstützt das NeL die Forderungen nach länderübergreifender Kooperation. Das NeL nimmt die vom Wissenschaftsrat hervorgehobene Rolle seit über 15 Jahren wahr, die Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg in der Praxis umzusetzen. Für eine weitere Ausdehnung und Vertiefung der Kooperation steht das NeL auch in Zukunft Akteuren auf Bundes- und Länderebene als Ansprechpartner zur Verfügung.

Stellungnahme des Netzwerks der Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre (NeL)

Die Herausforderungen des Klimawandels für die Gesundheit

In den Naturwissenschaften ist heute oft nicht mehr vom Klimawandel, sondern von einer Klimakatastrophe die Rede, um die dramatischen Folgen der aktuellen globalen Entwicklung zu verdeutlichen. In den Gesundheitswissenschaften finden diese hingegen noch immer kaum Beachtung – und das, obwohl sie große Herausforderungen für den Berufsstand mit sich bringen. Mit dem HOOU-Lernangebot „Let’s Talk Climate“ will die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) das ändern.

Ein ansteigender Meeresspiegel, Extremwetterereignisse wie Stürme und Hitzewellen, Trinkwasserknappheit und Dürren – viele gravierende Folgen des Klimawandels sind inzwischen allgemein bekannt und auch in Deutschland teilweise schon spürbar. Dass sich aber all diese Umweltveränderungen auch direkt und indirekt vielseitig auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken, ist weitaus weniger Menschen geläufig. Welche Veränderungen bringt dieser Prozess mit sich, welche Lebensbereiche sind davon betroffen, wie müssen sich die Gesundheitswissenschaften den neuen Erfordernissen anpassen – und wie kann dieser Wandel aussehen? Mit diesen Fragen befasst sich das neue Lernangebot „Let’s Talk Climate“ der HAW Hamburg an der HOOU.

Klimawandel gewinnt im Gesundheitssektor an Relevanz

Galt Deutschland ehemals als ein Land, in dem das Wetter grundsätzlich eher durchwachsen ist, sprechen aktuelle Zahlen eine andere Sprache: Allein in den Sommern 2018 bis 2020 kamen hierzulande fast 20.000 Menschen durch Hitze zu Tode – damit ist zum ersten Mal seit Beginn des Untersuchungszeitraums im Jahr 1992 eine Übersterblichkeit aufgrund von Hitze in drei aufeinanderfolgenden Jahren aufgetreten, so die Ergebnisse einer Studie des Robert Koch-Instituts, Umweltbundesamts und Deutschen Wetterdienstes. Und der Klimawandel bringt noch weitere, zunächst weniger offensichtliche gesundheitliche Risiken mit sich, zum Beispiel eine Zunahme von Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen, mehr Allergien durch die steigende Luftverschmutzung, aber auch die Ausbreitung von exotischen Stechmücken, die gefährliche Infektionskrankheiten übertragen können. Wer zukünftig im Gesundheits- oder Pflegebereich arbeiten oder lehren möchte, wird sich mit diesen Themen auseinandersetzen müssen. Dass viele Studierende ein starkes Interesse daran haben, zeigt unter anderem die große Unterstützung der Klimastreik-Bewegung Fridays for Future (FFF). In den Curricula der deutschen Hochschulen finden sich diese Inhalte bislang aber kaum wieder.

Wissen nutzen und eine nachhaltige Entwicklung mitgestalten

Angesichts der neuen und immer dringlicher werdenden Herausforderungen hat die HAW Hamburg bereits 2007 als erste Hochschule Deutschlands den Lehrstuhl Klimafolgenmanagement und Gesundheit gegründet, der sich im Rahmen verschiedener Projekte mit diesen Themen auseinandersetzt. Mit „Let’s Talk Climate “ können alle Interessierten an diesem Wissen teilhaben, es für sich sowie für die eigene Lehre nutzen und so die Entwicklung im Gesundheitssektor mitgestalten. Dabei werden die Folgen, Risiken und möglichen Chancen des Klimawandels für die Gesundheit in Deutschland multiperspektivisch beleuchtet. Bewusst werden andere Gesundheitsversorgungsberufe mit einbezogen, darunter die Pflege- und Hebammenwissenschaften, aber auch angrenzende Fachbereiche wie die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Podcast bietet multidisziplinäre Einblicke und Impulse

Den Auftakt des neuen Lernangebots macht der Podcast „Let’s Talk Climate Action! “. Darin gehen die Gesundheitswissenschaftlerinnen Derya Taser und Juliane Bönecke zusammen mit Expert*innen verschiedenster Forschungsdisziplinen den Herausforderungen des Klimawandels hinsichtlich der Gesundheit auf den Grund. Im Anschluss ordnen sie das Wissen im Dialog ein. Die ersten Folgen sind bereits online.

  • In der ersten Folge sprechen die beiden Wissenschaftlerinnen mit Prof. Dr. Dr. Walter Leal, Leiter des Forschungs- und Transferzentrum Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement an der HAW Hamburg, über Wissen und Unwissen rund um den Klimawandel im Gesundheitssektor. Im Fokus stehen dabei Fragen wie: Wie steht es um die (Aus-)Bildung zu den Herausforderungen des Klimawandels im Gesundheitssektor? An welchen Stellen gibt es noch Forschungsbedarf? Und was ist eigentlich Planetare Gesundheit?
  • In der zweiten Folge befragen die Moderatorinnen Hanna Mertes, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Public Health am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, zu den Auswirkungen, die extreme Hitze auf die Gesundheit haben kann. Ebenso werden im Gespräch konkrete Aufgaben und Herausforderungen in den Bereichen Aufklärung, Kommunikation und Forschung thematisiert.

Weitere Themen des Podcast sind unter anderem Infektionskrankheiten, Extremwetterereignisse und transformatives Handeln.

Interaktiv lernen und lehren

Sukzessive wird das Lernangebot „Let’s Talk Climate!“ ausgebaut und um weitere Module wie beispielsweise Selbstlernangebote und reale Fallbeispiele ergänzt. Dabei setzt das Angebot auf Blended Learning, indem es klassische Lehrformen mit interaktiven Methoden verknüpft, um das Bewusstsein und das Vorwissen zum Thema Klimawandel zu stärken und interaktiv gezielte Handlungskompetenzen zu entwickeln. Indem sämtliche Materialien unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden, ermöglicht das Projekt zudem bewusst die Bearbeitung und Weiterentwicklung der Inhalte. Insbesondere Lehrende erhalten so einen einfachen Zugang zu wissenschaftlich bearbeiteten Materialien für ihre eigene Arbeit. Fachliches Vorwissen ist dabei nicht erforderlich.

Let’s Talk Climate Action! #2 Es wird heiß!

Mitwirkende:
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Hanna Mertes
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Derya Taser
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Juliane Bönecke

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Episode 2: Es wird heiß!

In unserer zweiten Folge von “Let’s Talk Climate Action!” sprechen wir über die Herausforderungen von Extremer Hitze auf die Gesundheit und schauen uns Initiativen der Klimaanpassung und -bildung zusammen mit Hanna Mertes der LMU München an. Wann spricht man eigentlich von Hitze? Was passiert dabei in unserem Körper? Und wie können wir Hitzewellen besser begegnen? Kurz gesagt: Let’s Talk Climate Action! Dabei setzen wir die Brille der Gesundheitswissenschaften und Public Health auf und werfen einen Blick auf das große Ganze – von der Gesundheit des Einzelnen hin zum Wohlergehen der Bevölkerung und unseres Planeten.

Zu Gast: Hanna Mertes Hanna Mertes ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Public Health und Teil der Arbeitsgruppe “Globale Umweltgesundheit und Klimawandel” am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dabei beschäftigt sie sich mit den verschiedenen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit und fokussiert dabei insbesondere Aufklärungs- und Bildungsarbeiten im Gesundheitssektor.

Informationen rund um Hitze

Deutscher Wetterdienst – Unwetterklimatologie: Hitze Umweltbundesamt – Gesundheitsrisiken durch Hitze Wiki Bildungsserver – Hitzewellen Tagesschau – Jedes Jahr Tausende Hitzetote Deutschlandfunk – Forschungen zu Hitzetoten

Anpassungsstrategien an Hitze

Klima Mensch Gesundheit – Tipps bei Hitze (und mehr) Materialien Hitze & Gesundheit

“Let’s Talk Climate Action!” ist ein Ergebnis des Bildungsprojekts KlimaGESUND der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und wird unterstützt durch die Hamburg Open Online University (HOOU) im Rahmen des Projekts “Let’s Talk Climate!”. KlimaGESUND wurde gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel.

Feedback gern via E-Mail an klima-gesund@ls.haw-hamburg.de.

Musik: John Bartmann “African Moon” via Free Music Archive, Lizenz CC0 1.0 Podcast Cover: Annabell Koenen-Rindfrey “Podcast Cover – Let’s Talk Climate Action!’, Lizenz CC BY-SA 4.0

Folge 5: Unersetzbarkeit des Menschen

Mitwirkende:
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Janis Brucker
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René Türschmann

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Inhaltsangabe:

Ist die Idee der Unersetzbarkeit des Menschen in Bezug auf die immer schneller werdende technologische Entwicklung noch zu rechtfertigen oder droht uns eine singuläre Superintelligenz, die den Menschen eines Tages in den Schatten stellen wird und wertlos macht?
In der letzten Folge diskutieren Janis Brucker und René Türschmann, was den Menschen letztlich zum Menschen macht und was das Silicon Valley, die Kulturindustrie und Künstliche Intelligenz miteinander zu tun haben.


Shownotes:

Folge 4: Künstler, Mensch, Maschine

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Janis Brucker
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René Türschmann

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Inhaltsangabe:
Gibt es etwas, was den Menschen unersetzlich macht oder kann in Zukunft alles, also auch Musik, von Maschinen übernommen werden? Mit dem Philosophen Hannes Worthmann versuchen Janis und René zu ergründen, was uns als Künstler ausmacht und wieso Gewichtsklassen im Boxen vielleicht ein Vorbild für unser künftiges Selbstverständnis als Musiker sein können.


Gast: Dr. Hannes Wortmann


Kurzbiografie:
Hannes Worthmann studierte Philosophie und deutsche Philologie an den Universitäten in Göttingen, Berklee und Chicago. Er promovierte zum Thema der praktischen Intelligenz, was auch heute noch sein Forschungsschwerpunkt ist. Er forscht und lehrt seit 2018 am Institut für Philosophie der Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg.


Shownotes:

Folge 3: Künstliche Intelligenz und Kreativität

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Janis Brucker
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René Türschmann

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Inhaltsangabe:
Was genau ist und was kann künstliche Intelligenz und wo spielt Machine Learning heutzutage für Musik überhaupt eine Rolle? Wird uns künstliche Intelligenz ersetzen oder ist sie nur ein weiteres Werkzeug beim Musik machen? Mit dem Machine Learning Forscher Peter Knees ergründen René und Janis, was wir hoffen dürfen und warum nicht alle Musiker durch KI arbeitslos werden.


Gast: Dr. Peter Knees


Kurzbiografie:
Peter Knees ist Associate Professor für Informatik an der Technischen Universität Wien. Er forscht über Anwendungen der künstlichen Intelligenz im Bereich von Musik, sowohl was die automatische Analyse und Beschreibung von Musik betrifft, als auch die Analyse von Mustern im Hörverhalten.
Im Kontext des Digitalen Humanismus beschäftigt er sich darüber hinaus mit den Auswirkungen von Technologie auf Menschen und Gesellschaft. Darüber hinaus ist Peter Gastdozent für “Künstliche Intelligenz und Mediensysteme” und “Musikempfehlungssysteme” an der Popakademie Baden-Württemberg.


Shownotes

Folge 2: Musiker und Technologie

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René Türschmann

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Inhaltsangabe:
Mit den Jazzmusikern Sandra Hempel und Marcio Doctor diskutieren Janis und René inwieweit Musiktechnologie ihren Berufsalltag beeinflusst, welche Herausforderungen sie wahrnehmen und ob sie in der technologischen Entwicklung eine Bedrohung für den Beruf des Musikers sehen.


Gäste: Sandra Hempel und Marcio Doctor


Kurzbiografie Gäste:

Sandra Hempel (Gitarre) wurde 1972 geboren und wuchs in Tornesch bei Hamburg auf. Sie spielte zunächst Akkordeon und Klavier, bevor sie im Alter von 16 Jahren zur Gitarre wechselte.
Sandra lebte und studierte in Hamburg, Amsterdam und New York und spielt seit ihrer Rückkehr nach Hamburg in Bands und Projekten im In-und Ausland. Sie blickt auf Konzerttätigkeiten und CD-Aufnahmen ua mit Steve Swallow, Seamus Blake, Rick Margitza, Will Vinson, Ingrid Jensen, Herb Geller, Nils Landgren, Dan Gottshall, NDR-Bigband, Jazzbalticaensemble, Bujazzo, New Cool Collective Bigband zurück.
Seit Januar 2018 ist sie festes Mitglied der NDR Bigband.


Marcio Doctor ist Grammy ausgezeichneter Percussionist und Komponist, aus Buenos Aires, der seit 30 Jahren in Hamburg lebt. Er hat mit einer Vielzahl von internationalen Künstlern wie Carla Bley, the Brecker Brothers, Vince Mendoza, Cory Henry, John Scofield, Jacob Collier, Joe Lovano, Quincy Jones, Ivan Lins, Richard Bona, Joshua Redman, Peter Erskine und Jim Beard aufgenommen und Konzerte gespielt.
Als langjährige Mitglied der NDR-Big Band machte er Aufnahmen und tourte mit Maria Schneider, Al Jarreau, Nikki Iles, Michael Gibbs, Kurt Rosenwinkel, Michael Moore, João Bosco, Bill Frisell, Bobby McFerrin, Pat Metheny und Jeff Ballard, uv.a.
Als Komponist hat er Musik für Radio-Features, Filme, Theater und TV-Dokumentationen komponiert, eingespielt und produziert.
Er ist Lehrbeauftragter in der HfMT, wo er Percussion und Schlagzeug unterrichtet und einige Ensembles leitet.


Shownotes

Folge 1: Geschichte der Musiktechnologie

Mitwirkende:
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Janis Brucker
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René Türschmann

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Inhaltsangabe:
In der ersten Episode besprechen Janis Brucker und René Türschmann eine subjektive Auswahl der wichtigsten musiktechnologischen Entwicklungen der letzen 100 Jahre und welche Auswirkungen sie auf Musik und Musikschaffende hatten.

Shownotes:

Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit: drei Studien zur Kunstsoziologie, Walter Benjamin, 1963

Musique Concrète: Symphonie pour un homme seul (1950; Symphony for One Man Only)
by Schaeffer

Pierre Henry and Déserts (1954; for tape and instruments)

Pet Sounds – Beach Boys, 1966

Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band – Beatles, 1967

immersive Sound: https://www.soundonsound.com/techniques/
introduction-immersive-audio

Music of my Mind – Stevie Wonder, 1972

fit und fröhlich: Resilienz – trainiere deine Widerstandskraft

Mitwirkende:
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Roos Kengen
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Lennart Haß

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fit und fröhlich: Resilienz – trainiere deine Widerstandskraft

In dieser Folge sprechen wir über Resilienz. Was ist Resilienz überhaupt und wie zeigt sich resilientes Verhalten. Neben der Theorie und dem Kennenlernen der “Garten Methode”, werden auch praktische Übungen vorgestellt.

Mehr über das Projekt

Der Podcast “fit und fröhlich” ist Teil des Lernangebots “Gesund durchs Studium”. Das Lernangebot stammt aus der Kompetenz-Werkstatt, die über die HOOU gefördert wird. Ab 01.01.2023 wird die Kompetenz-Werkstatt wieder in CamPuls eingegliedert. CamPuls ist ein Forschungsprojekt an der HAW Hamburg, welches sich mit Studierendengesundheit beschäftigt und das langfristige Ziel verfolgt ein studentisches Gesundheitsmanagement an der HAW Hamburg zu etablieren.

Lizenzen:

Dieser Podcast ist lizensiert unter CC-BY-SA 4.0.

Podcast Cover: Laetitia Lucht “Podcast Cover – Resilienz – Trainiere deine Widerstandskraft?”, Lizenz CC BY-SA 4.0