Hamburg hOERt ein HOOU! Machtkritische Bildung: F3_kollektiv

Eine Frau mit Kopfhörern auf

Aufzeichnung: 17.06.21

Christian Friedrich im Gespräch mit Katrin Konrad und Maike Timmermann vom F3_kollektiv. Es geht um machtkritische Bildung, Digitale Transformation sowie um Handlungsansätze und Workshops, die das F3_kollektiv in ihrem HOOU Projekt entwickeln.

Feedback, Anregungen und Kommentare gern:

Twitter @ HOOU_HAW zu finden

via E-mail: team_hoou@ haw-hamburg.de

Lernangebote des F3Kollektivs auf der HOOU Plattform https://www.hoou.de/projects/machtkritische-oer-zu-flucht-digitalisierung/preview

Website des F3Kollektivs https://www.f3kollektiv.net

Insta: @f3_kollektiv

Twitter: @F3Kollektiv

Facebook: @f3kollektiv

Unterseite zu dem im Rahmen der HOOU-Förderung entwickelten Methode: https://www.f3kollektiv.net/materialien/handys-und-asyl/

Das Interview zum Auslesen von Geflüchteten-Smartphones mit Tareq und Lea auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=k7QKcimEoz4&t=55s

Das Projekt #digital_global https://www.digital-global.net

bell hooks https://en.wikipedia.org/wiki/Bell_hooks

H5P https://h5p.org

Podcast Folge „Der H5P Augmented Reality Scavenger“ https://soundcloud.com/hamburghoerteinhoou/der-h5p-augmented-reality

Angebote F3_kollektiv https://www.f3kollektiv.net/#angebote

Digitaler Fachtag Rhythmik / Musik und Bewegung

Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Bei diesem internationalen Fachtag am 2. Juli werden spezifische Bereiche des Faches “Rhythmik / Musik und Bewegung” in den Fokus gerückt: Künstlerische Tätigkeit in Musik und Bewegung, inklusiv angelegte Pädagogik, die Bedeutung der Beziehungsgestaltung in ästhetischen Prozessen, künstlerische Forschung sowie die musikalisch-pädagogische Arbeit mit der Dalcroze-Methode. Nachmittags gibt es die Möglichkeit sich im Format eines Barcamps und einer Zukunftswerkstatt auszutauschen und untereinander zu vernetzen.

Das ganze Programm findet sich hier: https://www.hfmt-hamburg.de/veranstaltungen/details/9039/

Die Teilnahme am Fachtag ist kostenlos. Schreib uns bei Interesse eine Mail an: fachtag.rhythmik@hfmt-hamburg.de

Mehr über das Fach kannst du in diesem HOOU Lernangebot erfahren: https://www.hoou.de/projects/rhythmik-musik-und-bewegung/

Worum geht’s bei MobilCast? – Teaser Folge

Die Teaser-Folge zum Wissenschaftspodcast der “Alternativen Kraftstoffe”.

Zu Beginn des Wissenschaftspodcasts MobilCast folgt eine Teaser-Folge, in welcher die Hintergründe und die Ziele von MobilCast vorgestellt werden. Wir freuen uns, im Verlauf vom Jahr 2021 insgesamt sechs inhaltliche Folgen zu den beiden Themenblöcken biogene Kraftstoffe und strombasierte Kraftstoffe zu erarbeiten, zu veröffentlichen und anschließend mit allen HörerInnen zu diskutieren.

https://www.hoou.de/projects/mobilcast/preview

Hamburg hOERt ein HOOU! Katharina Fegebank zur HOOU

17. Juni 2017

Katharina Fegebank im Gespräch über die Hamburg Open Online University

Moderation: Christian Friedrich, Nicola Wessinghage

Katharina Fegebank ist seit 2015 die Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg sowie Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke. Bis 2015 war sie Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Hamburg (bis 2012: GAL Hamburg). Sie hat Politikwissenschaften, Anglistik, Öffentliches Recht (M.A.) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau studiert, den Postgraduierten-Studiengang „Master of European Studies“ (M.E.S.) am Zentrum für Staatswissenschaften und Staatspraxis in Berlin absolviert und war von 2007 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Präsidium der Leuphana Universität Lüneburg, zuständig unter anderem für strategische Hochschulentwicklung.

Profile im Netz:

Katharina Fegebank bei Twitter: https://twitter.com/fegebanks

Die Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke bei Twitter: https://twitter.com/hh_bwfgb

Katharina Fegebank bei Instagram: https://www.instagram.com/katharina.fegebank/

Als Wissenschaftssenatorin hat Katharina Fegebank die Entwicklung der HOOU von Anfang an mit begleitet. Im Gespräch geht es unter anderem darum, wie sich die HOOU seit ihren Anfängen entwickelt hat, inwieweit sie mit ihrem kooperativen und interdisziplinären Ansatz ein Erfolgsmodell ist – auch über Hamburg hinaus -, an welche Menschen sich das Angebot der HOOU richtet und in welchem Maße diese erreicht werden können. Wir wagen auch einen Blick in die Zukunft und fragen, wie sich die HOOU im Jahre 2025 präsentieren wird.

Foto Katharina Fegebank: Henning Angerer, Fegebank 19, Zuschnitt von Christian Friedrich, CC BY-SA 4.0

Links:

Digitale Stadt – Strategie Hamburg https://www.hamburg.de/senatskanzlei/digitalstrategie-fuer-hamburg/ 

Strategie Dokument aus 2015: https://www.hamburg.de/contentblob/9260384/ed1cb41d024dbef3f62bd9cd834ca838/data/strategie-deutsch.pdf 

Algenreaktor https://intranet.tuhh.de/aktuell/pressemitteilung_einzeln.php?id=13650&Lang=de 

Citizen Science https://de.wikipedia.org/wiki/Citizen_Science 

Wissenschaftsrat: Empfehlungen zur Weiterentwicklung der MINT-Bereiche an den Hochschulen des Landes Hamburg (Januar 2016) https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/5085-16.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Musik: Jakob Kopczynski

Für Feedback, Fragen und Vorschläge ist das Team der HAW-HOOU bei Twitter zu erreichen unter @ HOOU_HAW: https://twitter.com/hoou_haw

E-Mail: team_hoou@ haw-hamburg.de

Digitaltag 2021: Zusammen schreibst du weniger allein! – Offene digitale Werkzeuge an der TU Hamburg

TUHH - Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten

Universitätsbibliothek der Technischen Universität Hamburg (tub.)

Du wolltest schon immer mit Anderen zusammen ein Buch schreiben und weißt nicht wie? Du hast Lust freie Software zum Schreiben zu verwenden oder kennenzulernen? Die Veranstaltung „Zusammen schreibst du weniger allein! – Offene digitale Werkzeuge an der TU Hamburg“ bietet dir Einblicke in die Entstehung von „Mehr als 77 Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten“ (https://doi.org/10.15480/882.3460) und den verwendeten offenen Anwendungen.

Nach einem kurzen Vortrag können wir mit dir zusammen ausprobieren, welche Möglichkeiten offene digitale Werkzeuge bieten. Vorkenntnisse sind immer gut, aber nicht erforderlich.

Details der Aktion

Aktionsort: Online

Format: Seminar / Workshop

Start: 18.06.2021 | 15:00 Uhr

Ende: 18.06.2021 | 16:00 Uhr

Registrierung: den Link zum Meeting erhältst du nach der Anmeldung unter https://intranet.tuhh.de/anmeldung/zusammen

Ansprechpersonen:  Florian Hagen (tub.), Axel Dürkop (HOOU)

Digitaltag 2021: Technik, Ethik, Zukunft – was denkst du?

Learning Circle. Künstliche Intelligenz.

Bücherhallen Hamburg und Hamburg Open Online University

Gentechnik, Big Data, künstliche Intelligenz: Technik spielt eine immer größere Rolle in unserem Leben. Wie funktioniert diese Technik? Wer stellt sie her, wer macht die Regeln? Was kannst du machen? Diskutiere mit uns und mache dir deine eigenen Gedanken! ‘Technik, Ethik, Zukunft – was denkst du?’ findet als digitaler Workshop bei Zoom statt in Kooperation mit den Bücherhallen Hamburg und der Hamburg Open Online University (https://www.hoou.de/).

Learning Circle. Künstliche Intelligenz.

Einem Input von Axel Dürkop folgen praktische Anteile und Überlegungen in Kleingruppen, die dann wieder in großer Runde diskutiert werden können. Den Link zum Meeting erhältst du nach der Anmeldung unter: service@buecherhallen.de

Weitere Informationen unter: https://tekethics.hoou.tuhh.de/

Details der Aktion

Aktionsort: Online

Format: Dialog / Diskussion

Start: 18.06.2021 | 17:00 Uhr

Ende: 18.06.2021 | 18:30 Uhr

Digitales #afterwOERk im Juni 2021

Was bedeutet Digitalisierung und was hat das mit globalen und innergesellschaftlichen Machtverhältnissen zu tun? Ist Technologie neutral? Wer programmiert für wen? Was steckt eigentlich hinter der Digitalisierungsstrategie des BAMF? Und woher kommt überhaupt der Strom fürs Internet? Diesen und vielen weiteren Fragen stellt sich das F3_kollektiv. Um machtkritische Perspektiven und globale Prozesse der Digitalisierung kennenzulernen und darüber zu reflektieren, entwickelte das Bildungskollektiv verschiedene Methoden für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit.Auch für die Methoden selbst setzt es die Möglichkeiten des digitalen Raums ein. Ihr Bildungsmaterial steht allen Interessierten als OER frei zur Verfügung:https://www.f3kollektiv.net/#materialien.

Beim digitalen #afterwOERk am 17. Juni 2021 spricht Moderator Christian Friedrich mit Maike und Katrin vom F3_kollektiv über ihr Projekt. Die Unterhaltung findet in einem ZOOM-Meeting statt und wird für den Podcast Hamburg hOERt ein HOOU aufgezeichnet. Nach der Aufzeichnung haben Zuschauer:innen und Gäste die Möglichkeit, sich über das Projekt und ihre Arbeit auszutauschen. 

Wann?

  • Am 17. Juni 2021 um 20:00 Uhr: Die „Türen“ zum Meetingraum öffnen sich. Es folgt ein Kennenlernen und die Vorbereitung auf das Gespräch
  • 20:30: Start der Aufzeichnung. das F3_kollektiv im Gespräch mit Christian Friedrich und live Zuhörer:innen
  • 21:15 Uhr: Austausch und Fragerunde ohne Aufzeichnung. Alle Zuhörer:innen und Gäste tauschen sich aus
  • 21:45 Uhr: Ende des #afterwOERk

Wo?

Die Anmeldung ist hiermöglich. Die Zugangsdaten für den ZOOM-Raum senden wir Ihnen am Vortag per Email zu. 

Warum?

Die HOOU@HAW lädt regelmäßig zum #afterwOERk, um mit interessanten Gästen aus der Welt über ihre OER-Arbeit und -Projekte zu sprechen. Das Gespräch wird stets aufgezeichnet und im Podcast Hamburg hOERt ein HOOU veröffentlicht. Mit dem digitalen #afterwOERk haben wir versucht das Format in die digitale Welt zu übertragen und möchten weiterhin die Chance nutzen, uns auf diese Art auszutauschen. 

Veranstaltungsort: ZOOM

https://ems.hoou.de/afterwoerk/detail/registration/2021-06-17-digitales-afterwoerk-im-juni-2021.html

Mitgedacht: Roboter in meinem Leben – und jetzt? – Erfahrungsbericht zum ersten Learning Circle in Hamburg

von Axel Dürkop, Gabi Fahrenkrog, Sarah Politt und Julia Zwick
 

Beginnend mit dem 14. April 2021 trafen sich über einen Zeitraum von sechs Wochen vier Teilnehmer:innen mit Gabi Fahrenkrog (Agentur J&K – Jöran und Konsorten), Sarah Politt (Bücherhallen Hamburg/Zentralbibliothek) und Axel Dürkop (Hamburg Open Online University (HOOU) an der TU Hamburg) einmal in der Woche mittwochs um 18:00 Uhr für zwei Stunden in Zoom, um über frei zugängliches und frei verfügbares Material zum Thema Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) miteinander und voneinander zu lernen.

Der Pilot des Learning Circle in Hamburg entstand als Kooperationsprojekt von der Hamburg Open Online University (HOOU), der Technischen Universität Hamburg (TUHH), der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), den Bücherhallen Hamburg und der Agentur J&K – Jöran und Konsorten, auf deren Initiative das Projekt zurückgeht.

Die Idee der Learning Circles

Learning Circles sind ein von der Peer 2 Peer University (P2PU) und Partnern entwickeltes, international erprobtes und wissenschaftlich evaluiertes Konzept im Bereich Open Education. Die Grundidee: Öffentliche Lernorte (z. B. Öffentliche Bibliotheken) bieten angeleitete Lerngruppen (in Präsenz) für Menschen, die an Online-Kursen teilnehmen und ihren Lernprozess absichern und erweitern wollen.

Ziel ist ein moderiertes, selbstgesteuertes und agiles Lernen in kleinen Gruppen, um der digitalen Spaltung im Bereich Bildung entgegenzuwirken. In diesem Sinne versteht sich das Projekt Learning Circles explizit als Beitrag zum Empowerment von Lernenden.

Die Idee ist einfach: Menschen, die gemeinsam zu einem vorher festgelegten Thema lernen wollen, kommen zusammen und nähern sich mit freien und offenen Bildungsmaterialien (OER) ihren individuellen Lernzielen. Dabei werden sie motiviert und begleitet von einer Person, die im Konzept der Learning Circles „facilitator“ genannt wird. Die Rolle ist ausdrücklich nicht die einer lehrenden Person, denn im Fokus steht das Lernen voneinander und miteinander.

Vorbereitung des Learning Circles in Hamburg

Gabi Fahrenkrog und Axel Dürkop hatten schon seit 2015, als die Learning Circles in den USA initiiert wurden, ihre Begeisterung für das Konzept geteilt. Bei Forschungsreisen ans MIT Media Lab in Boston, wo die P2PU verortet ist, wurde deutlich, dass auch in Deutschland nicht-akademisch vorgebildete Menschen in Learning Circles mit akademischen Inhalten lernen könnten.

In einem von der HOOU geförderten Projekt hatte Gabi Fahrenkrog für die Agentur J&K – Jöran und Konsorten in Kooperation mit der HAW Hamburg das Konzept und die Materialien der Learning Circles 2020 für den deutschen Kulturraum übersetzt und angepasst. In Gesprächen mit Julia Zwick (Agentur J&K – Jöran und Konsorten), Gabi Fahrenkrog und Sarah Politt von den Bücherhallen Hamburg entstand Ende 2020 schließlich die Idee, das Learning-Circle-Konzept auszuprobieren. Dabei sollten die adaptierten Materialien überprüft und ggf. weiter angepasst werden. Sie erscheinen zeitnah im Zusammenhang mit diesem Bericht auf der HOOU-Plattform.

Erste Erfahrungen mit frei zugänglichen und offenen Ansätzen gab es in unserem Team durch die Veranstaltungsreihe “Technik, Ethik, Zukunft – was denkst du?”, die Axel Dürkop als HOOU-Projekt monatlich in der Zentralbibliothek durchführt. Zu diesen eineinhalbstündigen Sitzungen sind alle Menschen eingeladen, die über ethische Fragestellungen aktueller Technologietrends diskutieren möchten und sich dafür interessieren, wie bspw. KI, Blockchain, Genscheren und andere aktuelle Technologien funktionieren. Die Veranstaltungsreihe verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie die Learning Circles, nur dass die Sitzungen in sich abgeschlossen sind und sich die Teilnehmenden zu Beginn der Sitzung mehr oder weniger spontan auf ein Thema einigen.

In unserem Team waren wir Anfang 2021 überein gekommen, den Fokus für einen Learning Circle auf das Themenfeld Robotik und KI zu lenken. Denn in der Veranstaltungsreihe “Technik, Ethik, Zukunft – was denkst du?” hatten wir gelernt, dass die Teilnehmenden immer wieder Interesse hatten, über Algorithmen, maschinelles Lernen und Big Data zu sprechen. Dazu kam, dass der Veranstaltungsbereich der Bücherhallen Hamburg sich das Thema Robotik für 2021 als Schwerpunktthema gesetzt hatte.

Die Themenauswahl

Anfang April 2021 veröffentlichten wir daher die Einladung zu einem sechswöchigen Learning Circle in der Zentralbibliothek (online). Die Interessierten konnten aus drei Themenfeldern auswählen, die wir mit beispielhaften Fragestellungen angekündigt hatten:

1. Roboter im Haushalt

  • Überwacht mich eigentlich mein Staubsauger?
  • Welche Vor- und Nachteile haben intelligente Sprachboxen?
  • Wie funktionieren automatisierte Häuser?

2. Roboter und Arbeitsplätze

  • Nimmt mir ein Roboter in Zukunft den Arbeitsplatz weg?
  • Welche Aufgaben können Roboter heute erfüllen, was werden sie in Zukunft können?
  • Werden Roboter entwickelt, die Arbeiten übernehmen, die für den Menschen gefährlich oder gesundheitsschädlich sind?

3. Roboter im Verkehr

  • Werden sich bald selbstverständlich autonome Fahrzeuge unter den Verkehr mischen?
  • Lenken Roboter Autos besser als Menschen?
  • Wie erkennt ein autonomes Fahrzeug mich als Radfahrer:in oder Fußgänger:in?

Bis kurz vor dem Start am 14. April 2021 hatten sich sieben Teilnehmer:innen angemeldet, von denen vier zum ersten Termin erschienen sind (und bis zum Ende dabei waren, soviel sei hier schon mal gespoilert!).

Materialauswahl

Das Konzept der Learning Circles sieht ursprünglich vor, dass die Person in der Facilitator-Rolle einen Online-Kurs auswählt, den sie für geeignet hält und diesen der Gruppe vorschlägt. Entscheiden sich die Interessierten für den Kurs, wird er in sechs bis acht Sitzungen gemeinsam durchgearbeitet. Dahinter stecken Erfahrungen und Forschungsergebnisse aus den Jahren 2012 bis 2015, dass Menschen ohne akademische Vorbildung der Zugang zu sogenannten Massive Open Online Courses (MOOCs) und ähnlichen Kursmaterialien schwer fällt. Dazu kommt, dass es sehr viel Selbstmotivation und Disziplin braucht, um selbständig Online-Material durchzuarbeiten, was für viele Lernwillige eine zu große Herausforderung darstellt. Die eigentliche Idee, akademische Bildung zu demokratisieren, läuft somit Gefahr, ins Leere zu laufen, wenn der freie Zugang im Netz nicht mit weiteren Maßnahmen und Angeboten flankiert wird. Am wichtigsten ist hierbei, das Lernen mit- und voneinander zu ermöglichen, damit Interessierte mit ihren Fragen und Herausforderungen nicht alleine sind. Die Lerngruppe, die durch die Learning Circles angeboten wird, wird damit zu einer weiteren Bedingung für erfolgreiches Lernen mit offenen Inhalten im Netz. In der Wissenschaft wird dieser pädagogische Diskurs unter Open Education und Open Educational Practices geführt.

Bei der Recherche im Vorfeld unserer Learning Circles ergab sich leider – wir hatten es schon geahnt – , dass es in deutscher Sprache kaum Kurse zu Robotik gibt, die für unsere Themenvorschläge geeignet waren. Wir hätten entscheiden können, den Learning Circle nach dem vorhandenen Angebot auszurichten, haben aber einen anderen Weg gewählt und in jeder Sitzung das Material, mit und an dem wir gelernt haben, gemeinsam mit der Gruppe zusammengetragen. Dieser Weg, das Expert:innenwissen aller beteiligten im Gespräch zu dokumentieren, hat sich in unserer Lerngruppe als gut und richtig erwiesen.

Durchführung des Learning Circles zu „Robotik und KI“

Erste Sitzung

In der ersten Sitzung haben sich zunächst alle Teilnehmenden vorgestellt. Neben Axel Dürkop, der die Rolle des Facilitators für den Learning Circle übernahm, waren auch regelmäßig Sarah Politt für die Bücherhallen und Gabi Fahrenkrog dabei. Gabi, Sarah und Axel haben transparent gemacht, dass sie schon sehr lange einen Learning Circle veranstalten wollten und ihre Freude zum Ausdruck gebracht, dass dies nun zusammen mit den vier Teilnehmenden möglich wird. Zudem haben wir mit den Teilnehmenden geteilt, dass wir uns selbst für das Themenfeld Robotik interessieren und uns nicht als Lehrende begreifen, sondern als Mitlernende.

Da drei Robotik-Themen zur Auswahl standen, haben wir zunächst diskutiert, was wir uns von diesen erwarten können. Es ergab sich schließlich ein Konsens für das Thema “Robotik im Haushalt”, u. a. weil diese Maschinen uns am nächsten schienen. Axel hatte für die erste Sitzung ein HedgeDoc-Pad vorbereitet, das bei Kenntnis der Adresse frei und ohne Anmeldung zugänglich für alle Teilnehmenden war.1 Der Vorschlag, hier gemeinsam zu schreiben und zu arbeiten, wurde von allen akzeptiert. Außer Mails, die Axel nach jeder Sitzung mit einer Zusammenfassung verschickt hat, kamen keine weiteren Tools zum Einsatz.2

Für die Kommunikation mit den Teilnehmenden haben wir uns das individuelle Einverständnis geholt, über Mail für den Zweck des Learning Circles zu kommunizieren. Nachdem sich die Teilnehmenden durch die Diskussion ein bisschen besser kennengelernt hatten, haben wir aus dem Team vorgeschlagen, auch die Mailadressen untereinander zu teilen, um über die Wochen miteinander in Kontakt treten zu können. Dem haben alle zugestimmt, jedoch wurde diese Möglichkeit während der sechs Wochen unseres Wissens nach wenig bis gar nicht genutzt. Erst jetzt nach dem Ende des Learning Circles wird dieser Kanal genutzt, um einander weiterhin über Quellen und Inspirationen zu informieren.

Lernen in der Diskussion

In der zweiten Sitzung haben wir alle festgelegt, was wir in den fünf weiteren Sitzungen erreichen bzw. lernen wollen, und dies in unserem Pad schriftlich festgehalten. Im Laufe der Sitzungen konnten wir so immer wieder darauf zu sprechen gekommen. Im Rückblick auf den Learning Circle sind wir überzeugt davon, dass u. a. diese gleichberechtigte und hierarchiearme Struktur in der Zusammenarbeit zu der offenen Lernathmosphäre in der Gruppe beigetragen hat.

Gemäß des Konzepts von Learning Circles haben wir jede Sitzung damit begonnen, interessante oder spannende Beobachtungen zum Thema aus der vergangenen Woche zu berichten. Axel hatte mehrmals einen Text ausgesucht, an dem wir uns abgearbeitet haben. Allerdings überwog die Lust, miteinander in den Austausch zu treten, und die gemeinsame Zeit nicht auf “Stillarbeit” zu verwenden.

Thematisch haben wir in diesem Modus sehr viele Facetten des Komplexes Robotik und KI gestreift. Ausgehend von der Darstellung in Film und Science Fiction haben wir über Rollenbilder von Robotern und KIs gesprochen, Genderaspekte diskutiert und das Verhältnis von Mensch zu Maschine zu greifen versucht. Wir haben untersucht, was eine zu große Ähnlichkeit von Maschinen zu Menschen mit uns macht (uncanny valley) und ob wir Roboter ähnlich wie Tiere betrachten sollten (z. B. The New Breed von Kate Darling, 2021).

Weiter haben wir über human enhancement und Transhumanismus gesprochen, einen Exkurs zur Singularity unternommen und immer wieder die Rolle von Robotern und KI in Kunst und Theater besprochen. Unsere Diskussion kann anhand unserer frei zugänglichen Lernmaterialie und den dortigen Zusammenfassungen nachvollzogen werden (im Erscheinen).

In Kontakt bleiben

Axel hat nach jeder Sitzung eine Zusammenfassung an die Gruppe geschickt und die wesentlichen Punkte der Diskussion noch einmal gedanklich aufgearbeitet. Es ist nicht vorgekommen, dass eine teilnehmende Person unserer Gruppe unentschuldigt gefehlt hat. Wie schon erwähnt, kam nach Ende unseres Learning Circles schon eine erste Mail einer Teilnehmerin mit neuen Informationen zu unserem Thema.

In der letzten Sitzung haben wir besprochen, ob und wie wir unseren Austausch fortsetzen können, und uns auf Mail verständigt, falls es zu einer Neuauflage eines Learning Circles kommt.

Zusammenfassung und Ausblick

Wir werten den ersten Learning Circle in Hamburg zum Thema Robotik und KI als vollen Erfolg. Diesen messen wir nicht an der Zahl der Teilnehmer:innen, sondern an der Qualität und Intensität der Debatte sowie der sozialen Verbindlichkeit, die sich in unseren Online-Sessions entwickelt hat.

Das deutschsprachige Anleitungsmaterial, das im Nachgang des Learning Circles auf der HOOU-Plattform veröffentlicht werden wird, ermöglicht es allen Interessierten, selbst einen Learning Circle anzubieten. Öffentliche Bibliotheken eignen sich mit ihren frei zugänglichen Lernräumen sehr gut dazu, gemeinsam in dieser Form zu lernen.

Dass wir den Learning Circle per Videokonferenz durchführen mussten, war nach einem Jahr pandemiebedingter Einschränkungen zumindest für unsere Gruppe kein Problem. Wir sind uns aber im Klaren, dass wir durch diese Form ggf. Menschen nicht für das Angebot gewinnen konnten, die zwar interessiert waren, denen der Zugang aber aus diversen Gründen verwehrt ist. Möglich ist auch, dass die Bewerbung des Angebots auf rein digitalem Weg ebenfalls ausschließend war.

Besonders aus diesem Grund freuen wir uns auf eine zukünftige Neuauflage der Learning Circles. Dann ist es hoffentlich möglich, bspw. die Laufkundschaft der Bücherhallen mit größerem zeitlichen Vorlauf für das Angebot zu interessieren, das Thema in einer partizipativeren Form auszuhandeln und die Sitzungen in Präsenz durchzuführen.


  1. Wir veröffentlichen die Inhalte dieses Pads zeitnah als redaktionell bearbeitetes OER-Material.↩︎

  2. Axel hat in der vierten Sitzung einen Versuch unternommen, das Tool Hypothesis zum Lesen eines Textes einzusetzen. Dazu kam es aber nicht, weil die Sitzung anders verlaufen ist. Es wurde keine Ablehnung gegenüber dem Tool geäußert. Beim nächsten Mal würden wir versuchen, es früher und zentraler zu etablieren.↩︎

CC

Mitgedacht: Roboter in meinem Leben – und jetzt? – Erfahrungsbericht zum ersten Learning Circle in Hamburg is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International license.

Hamburg hOERt ein HOOU! stARTcamp meets HOOU

Vorschaubild für die Podcastfolge "startcamp meets HOOU" zeigt eine Frau vor einem alten Radio

Aufzeichnungsdatum:: 26. Mai 2021

mit:

Katrin Schröder, Multimedia Kontor Hamburg, HOOU

Christian Holst, Studiengangskoordinator an der Leuphana Universität Lüneburg, Mitbegründer und Vorstandsmitglied des stARTconference e.V.

Katrin Schröder hat Sprachen, Wirtschaft- und Kulturraumstudien an der Universität Passau studiert. Sie war von 2006 bis 2017 als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt Digitale Kommunikation/Marketing an verschiedenen Theatern und Museen tätig. Dort baute sie Social-Media-Accounts auf und setzte vielfältige digitale Events um. So initiierte sie unter anderem den ersten Tweetup an einem deutschsprachigen Stadttheater, rief InstaContests und InstaWalks ins Leben und baute intensive Blogger-Relations auf.

Seit 2017 betreut sie übergreifend am Multimedia Kontor Hamburg die digitalen Auftritte der diversen HOOU-Projekte an den Hamburger Hochschulen und gibt regelmäßig Vorträge sowie Seminare zur Online-Kommunikation in Bildungs- und Kultureinrichtungen.

Zusammen mit Christian Holst ist sie seit fünf Jahren für das Hamburger stARTcamp verantwortlich.

Katrin bei Twitter und Instagram @schroederkatrin

Christian Holst ist Studiengangskoordinator des Masters Arts and Cultural Management an der Professional School der Leuphana Universität Lüneburg. Er unterrichtet zudem als Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen, darunter die HAW Hamburg und die Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Holst ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied des stARTconference e.V., der sich mit der digitalen Transformation des Kulturbetriebs beschäftigt. Frühere berufliche Stationen waren die Zürcher Hochschule der Künste, das Opernhaus Zürich sowie das Oldenburgische Staatstheater.

Christian bei Twitter und Instagram: @culturelab

Am 11. Juni 2021 findet im digitalen Raum über ZOOM das Hamburger stARTcamp meets HOOU 2021 statt: #scHH21. Auch in diesem Jahr wird die Veranstaltung als Kooperation des Multimedia Kontor Hamburg mit dem stARTconference e.V. organisiert, mit Unterstützung durch die Hamburg Open Online University, gefördert durch die Nordmetall Stiftung.

Wir sprechen in dieser Episode über die Tradition der stARTcamps, die Möglichkeiten, als Teilgebende dabei zu sein, das aktuelle Schwerpunkt-Thema „Herausforderung angenommen? Wie Wissenschaft und Kultur soziale Verantwortung und Digitalisierung leben“, wir hören von den vergangenen stARTcamps und erfahren, was in Zukunft noch geplant ist.

Shownotes:

Nähere Informationen zum stARTcamp meets HOOU #scHH21: https://www.hoou.de/teams/startcamp-hamburg-meets-hoou

Anmeldung: https://www.mmkh.de/digitale-lehre/startcamp-meets-hoou.html

Un-Podcast zum stARTcamp meets HOOU 2019, erschienen bei Hamburg hOERt ein HOOU: https://soundcloud.com/hamburghoerteinhoou/unpodcast-und-auftakt-startcamp-meets-hoou

Ausführliche Dokumentation des stARTcamp meets HOOU 2019 mit Texten und Videos:

Feedback und Fragen zum Podcast per Mail oder über Socia Media:

team_hoou@haw-hamburg.de

Social Media Kanäle:

Die HAW_HOOU bei Twitter: @HOOU_HAW

Das Multimedia Kontor Hamburg bei Twitter: @mmkhde

Die HOOU bei Twitter und Instagram: @HOOUHamburg

Musik: Jakob Kopczynski, HAW-HOOU

Foto Christian Holst: Nicolas Büchi

Foto Katrin Schröder: Multimediakontor Hamburg

Die Vielfalt sozialer Verantwortung erleben – mit der Hamburg Open Online University

Soziale Verantwortung. Illustrierte Menschenkette vor den Weltkontinenten.

Seit 2018 bietet die Hamburg Open Online University (HOOU) kostenfreie, akademische Online-Kurse an. Eine größere Anzahl der Kurse beschäftigt sich mit der Themenvielfalt sozialer Verantwortung. Die jeweiligen Lernangebote bieten allen Interessierten einen einfachen und erlebbaren Zugang zum Thema: von Gesangstechnik für Menschen mit Autismus, über diversitätsbewusste Mediengestaltung bis hin zum Wissenspodcast MobilCast, welcher über aktuelle Entwicklungen zukünftiger und nachhaltiger Mobilitätskonzepte informiert.

Soziale Verantwortung: illustierte Menschenkette vor den Kontinenten der Erde. In Farbe.

Das Projekt der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) “The music of inclusion” vermittelt Gesangstechnik und Musiktheorie für Menschen mit Autismus und anderen geistigen und kognitiven Einschränkungen. Hinter dem Projekt stehen Jimmy Herrera und Adriana Espinal. Das Besondere: Jimmy ist selbst Autist. Die Qualifikationen und Erfahrungen der beiden Lehrenden ermöglichen ihnen eine für ihre Zielgruppe passende Unterrichtsweise. In den Lernvideos erleichtern sie zum Beispiel mit Hilfe von Farben und Figuren ihren Schülern das selbstständige Erlernen von musikalischen Noten und rhythmischen Konzepten.

Alle Materialien werden auf Spanisch und Deutsch verfügbar sein. Die erste von sechs Lektionen ist bereits auf Spanisch online, die Veröffentlichung in deutscher Sprache erfolgt demnächst.

Ziel des Lernangebots „Inklusion in der Musikpädagogik“ der HfMT ist die Sensibilisierung für musikpädagogische Prozesse im Umfeld von Inklusion. Denn kaum ein Bereich in der Musikpädagogik ist so umstritten wie die Frage nach Inklusion. Das Lernangebot beschreibt die hier vorliegenden Möglichkeiten und Grenzen. So zeigen sich die unterschiedlichsten Defizite im Fach Musik besonders im Alltag, wenn es etwa um die Frage der Körperbehinderung beim Klassenmusizieren, die Frage des Autismus beim Hören von Musik mit besonderen Lautstärken oder um Einschränkungen in der emotionalen, sozialen oder geistigen Entwicklung geht. Binnendifferenzierendes Arbeiten in der Regelschule ist zwar gewünscht, oftmals jedoch nur schwer umzusetzen.

Prof. Dr. Hans Bäßler, Professor für Musikpädagogik an der HfMT und Projektleitung: „Ein inklusives Lernen in unseren Schulen kann nur dann gelingen, wenn es alle Sinne einbezieht, dazu gehört auch die Musik.“

Das HOOU Lernangebot setzt hier an und beinhaltet neben Videos auch ein Gespräch mit zwei der führenden deutschen Sonderpädagogen für Musik. In den freiverfügbaren Videos werden Instrumente für das Klassenmusizieren vorgestellt, die teilweise für motorisch und körperlich eingeschränkte Menschen entworfen wurden.

Ein anderes, aber wichtiges Thema greift das Projekt „Diversify“ der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) auf: geschlechtergerechte Sprache. Über diese wird medial viel gestritten. Die Webseite „Diversify!“ zeigt, dass diversitätsbewusste Mediengestaltung noch viel mehr umfasst: Zum Beispiel barrierefreies Posten auf Social Media, Veränderung diskriminierender Medientechnik oder Empowerment-Journalismus.

Sofia Mintre, Projektkoordinatorin OER Diversify!: „Mehr Diversität in den Medien bedeutet einerseits inklusive Sprache und nicht-hierarchische Bildgestaltung. Es geht aber auch darum, mehr Frauen, Menschen of Color oder Personen mit Beeinträchtigungen in Entscheidungspositionen zu bringen.“

Das neu im April 2021 veröffentlichte Lernangebot der HAW Hamburg wurde mit dem Ziel konzipiert, eine vielfältigere und diskriminierungsfreie Medienlandschaft zu unterstützen. Lernende können sich anhand von aktuellen und alltäglichen Medienbeispielen, anwendungsnahen Praxistipps und Übungen sensibilisieren. So ist es u.a. möglich die eigene Perspektive zu erweitern und zu lernen, wie Diskriminierung auf sprachlicher und Bild und Ton-Ebene leicht erkennbar ist.

Das bereits 2019 entstandene Online-Angebot „How to Gestaltungsberatung“ der Hochschule für Bildende Künste (HFBK) vermittelt einen praktischen, kostenfreien Zugang für selbstständige, gestalterische Arbeit. In sechs Online-Lektionen, die durch eine übergreifende Audiospur verbunden sind, wird der Weg zu einer neuen Gestaltungsberatung aufgezeigt – anhand praktischer Hilfestellungen und am Beispiel internationaler, historischer Referenzprojekte aus Kunst, Architektur, Design und Aktivismus. Eine Chatdiskussion mit Mitgliedern des Teams über die zentralen Arbeitsthesen, eine animierte Grafik des Designprozesses und ausgewählte Praxisbeispiele vermitteln anschaulich die Arbeitsweise. Damit gibt das Online-Angebot Anreize und Hilfestellung für die Gründung einer eigenen Gestaltungsberatung.

An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) werden dieses Jahr zwei neue Projekte entwickelt, welche sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema soziale Verantwortung auseinandersetzen:

Im Rahmen des Projekts MobilCast entsteht ein Wissenschaftspodcast, welcher über aktuelle Entwicklungen zukünftiger und nachhaltiger Mobilitätskonzepte informiert. Ziel ist es bei allen Podcast-Folgen, aktuelle technische, aber auch gesellschaftspolitische Entwicklungen im Mobilitätssektor aufzugreifen und diese für eine interessierte Öffentlichkeit aber auch für Studierende der fachlich nahestehenden Studiengänge nachvollziehbar zu machen. In der ersten Folge, welche voraussichtlich im August erscheint, werden die technischen Grundlagen der biogenen Kraftstoffe vorgestellt und erklärt. Anschließend fokussiert sich die zweite Folge auf die Einordnung dieser Technologien. Hierbei sind vielfältige rechtliche, aber auch soziale und moralische Fragestellungen zu beantworten.

Das weitere HOOU-Projekt der TUHH “Collaborative Ideation: Design Methods going Digital” beschäftigt sich mit der Frage, wie Methoden der Produktentwicklung in ein innovatives, digitales Format überführt werden können, um sie selbstständig zu erlernen, zu verstehen und anzuwenden. Auf der HOOU-Plattform stehen im Laufe des Jahres Methoden und Werkzeuge der systematischen Problemidentifikation und Lösungsfindung zum Selbststudium zur Verfügung. Um das Potenzial der digitalen, innovativen und interaktiven Möglichkeiten zu nutzen und auf gemeinsame kreative Ideenfindung zu gehen, wird in einer Workshopreihe im November 2021 das Problem “Plastikmüll in Natur und Umwelt” beleuchtet. Weitere Informationen sind hier zu finden: https://writemd.rz.tuhh.de/p/_q6qc4-eA#/

Über die HOOU

Die Hamburg Open Online University (HOOU) ist eine Gesellschaft unter Beteiligung der Freien und Hansestadt Hamburg, fünf staatlicher Hamburger Hochschulen, der Multimedia Kontor Hamburg gGmbH und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die beteiligten Hochschulen sind: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), Technische Universität Hamburg (TUHH), HafenCity Universität (HCU), Hochschule für bildende Künste (HFBK), Hochschule für Musik und Theater (HfMT).

Als Plattform für Kollaboration und Kooperation setzt sich die HOOU für die Öffnung von Hochschulen ein und koordiniert die kooperative Zusammenarbeit von Bildungsanbietern zur Ausgestaltung qualitätsgesicherter, innovativer digitaler Lernangebote. www.hoou.de

Pressekontakt
Lara Kranz
Referentin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0)40 – 296 569 08 I kranz@hoou.de
Twitter: @HOOUHamburg