Stellenausschreibung Studentische Hilfskraft: Qualitätsmanagement und Organisation

Wir suchen DICH für den Bereich “Qualitätsmanagement und Organisation“ der HOOU@HAW.


Eckdaten:
• Beginn schnellstmöglich
• Homeoffice und/oder Arbeit im zentral gelegenen Büro (Steindamm 103) möglich
• Überwiegend flexible Zeiteinteilung
• 10- 15h pro Woche
• Bezahlung nach SHK-Satz
• Arbeit in einem offenen und engagierten Team
• Möglichkeit eigene Ideen einzubringen
• Mitarbeit an der Hamburg Open Online University (HOOU)
• Strukturierte Einarbeitung in die einzelnen Aufgabenbereiche

Voraussetzungen:
• Eingeschriebene:r Student:in
• Erfahrung mit MS-Office-Anwendungen
• Organisationstalent, Zuverlässigkeit und verantwortungsbewusstes Arbeiten
• Sehr gute Deutsch-Kenntnisse
• Bereitschaft sich in Neues einzuarbeiten
• Onlineaffinität

Aufgaben:
• Recherchetätigkeiten
• Unterstützung bei der Vorbereitung von Gremien
• Ablage und Archievierung
• Unterstützung bei der Planung, Organisation, Bewerbung und Dokumentation von Veranstaltungen

Bewerbung bis zum 12.12.2021 an team_hoou@haw-hamburg.de


Wir freuen uns auf dich!


Nina Anders & Soester Schaefermeyer
Team HOOU@haw-hamburg

Stellenausschreibung als PDF

Hamburg hOERt ein HOOU! Internetquatsch

Internetquatsch
Mitwirkende:

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3. Dezember 2021

Nele Hirsch

Moderation: Nicola Wessinghage

Nele Hirsch ist Bildungswissenschaftlerin mit dem Fokus auf Lernen und Lehren in einer Kultur der Digitalität. Das von ihr gegründete eBildungslabor ist für sie weit mehr als ein Beruf. Mit dieser Initiative setzt sie sich für das ein, was ihr wichtig ist: Gute Bildung für alle.

Das Angebot im eBildungslabor richtet sich an alle, die zeitgemäße Bildung realisieren möchten. Zielgruppe sind sowohl Bildungsinstitutionen als auch Organisationen der Zivilgesellschaft. Nele Hirsch bietet Beratung, Weiterbildung (Workshops und Schulungen zu didaktischen, technischen und rechtlichen Aspekten digital-unterstützter Bildung) sowie Gestaltung von offenen Online Kursen (MOOCs), digitalen Bildungsmaterialien, Selbstlernübungen, Blended-Learning Angeboten oder Webinaren.

Website Nele Hirsch: https://ebildungslabor.de

Nele Hirsch bei Twitter: https://twitter.com/ebildungslabor

Links:

Website Internetquatsch: https://internetquatsch.de

Internetquatsch-Adventskalender: https://internetquatsch.de/adventskalender/

Newsletter Nele Hirsch: https://www.getrevue.co/profile/ebildungslabor/

Internationaler Internetquatsch: http://wittyweb.fun/

Musik: Jakob Kopczynski

Foto: privat

Für Feedback, Fragen und Vorschläge ist das Team der HAW-HOOU bei Twitter zu erreichen unter @HOOU_HAW: https://twitter.com/hoou_haw

E-Mail: team_hoou@haw-hamburg.de

Projektabschluss: How to change a running system

Titelbild How to change a running system

Autorin: Dorothee Wagner, HAW Hamburg

Mit „How to change a running system” ist ein frei verfügbares Lernportal zum Thema Klimakrise und Energiewende auf hoou.de erschienen!

Das Portal soll insbesondere die jüngeren Generationen zielgruppengerecht in fünf Kapiteln in die Themenbereiche Klimakrise, Energieträger, Systemwandel, Denkwende & Eigeninitiative einführen. Dazu wurde ein überzeugendes visuelles Gesamtkonzept entwickelt, welches Videos, Infografiken und Kurztexte nahtlos in Websiten-Stories integriert und die Story der Energiewende so erzählen will, dass sie Lust macht, sich mit ihr auseinander zu setzen und Impulse für das eigene Handeln setzt.

Entstanden ist die Idee im Februar 2020 auf dem Hacks & Tools. Um diese Idee dann umzusetzen, hat sich ein interdisziplinäres Team aus Kreativen und wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen aus dem CC4E der HAW Hamburg* gefunden. Finanziell und beratend unterstützt wurde das Projekt dabei mit 20.000€ von der HOOU@HAW und der BWFGB.

„How to change a running system“ wurde dabei als Open Educational Resources (OER) entwickelt, das heißt, alle Lerninhalte auf der Website stehen (sofern nicht anders gekennzeichnet) unter einer freien Creative Commons Lizenz (CC BY-SA 4.0 Lizenz).

HOOU: Warum habt ihr „How to change a running system“ entwickelt?

HOW TO CHANGE: „Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommt und die letzte Generation, die etwas dagegen tun kann. Dabei ist die Energiewende der größte Hebel zur Reduktion von Treibhausgasen. Deswegen ist es so wichtig, dass sie funktioniert – und dafür wollen wir mit „How to change a running system“ insbesondere die junge Generation als Zukunft unserer Gesellschaft ansprechen, begeistern und ermächtigen, mitzumachen.“

HOOU: Ihr baut in eurem Angebot auf Fachwissen aus den Projekten des CC4E* auf – was heißt das konkret? 

HOW TO CHANGE: Unser konkreter wissenschaftlicher Background sind da insbesondere die Verbundprojekte Norddeutsche Energiewende 4.0 (NEW 4.0) und das Nachfolgeprojekt Norddeutsches Reallabor (NRL). Darin wird untersucht, wie eine zukunftsfähige Energieversorgung aussehen kann – also, wie eine Erzeugungsregion (Schleswig-Holstein) mit einer Verbrauchregion (Hamburg) so zu koppeln ist, dass bereits 2035 die gesamte Region mit erneuerbarem Strom versorgt werden kann. 

Mit unserem Projekt haben wir das Potential gesehen, diesen Erfahrungs- und Wissensschatz für unsere Zielgruppe zu öffnen. Dabei ging es uns nicht nur um konkrete Wissensvermittlung, sondern auch einen Rundumblick auf dieses hochkomplexe, facettenreiche Thema. Dazu haben wir unter anderem auch Interviews mit Personen aus unterschiedlichen Hintergründen geführt, die ihre Perspektive auf das Thema aufzeigen. 

Die Erkenntnisse aus den Forschungsprojekten des CC4E fließen dabei direkt in „How to change a running system“. So ist für den Erfolg der Energiewende die Akzeptanz in der Gesellschaft entscheidend. Und wenn Menschen in der Gesellschaft nicht so richtig verstehen, warum wir jetzt das Risiko eingehen sollen und unser Energiesystem von Grund auf verändern müssen, dann wirkt so eine große Veränderung natürlich erst einmal bedrohlich und es kommt eher zu einer Abwehrhaltung. Hier wollen wir mit „How to change a running system“ in gewisser Hinsicht Aufklärungsarbeit zu den Hintergründen der Energiewende leisten. Zum anderen haben wir in NEW 4.0 in einer Qualifizierungsstudie herausgefunden, dass die Branche in unserer Region große Sorge vor einem Fachkräftemangel hat. Das heißt, für den Erfolg der Energiewende brauchen wir motivierten Nachwuchs!“

Headerbild von dem Kapitel "KLIMAKRISE"
Ein Einblick in die Gestaltung des Lernangebots.

HOOU: Eure OER ist sehr aufwendig gestaltet. Warum ist das so wichtig für euch gewesen? 

HOW TO CHANGE: „Um auch wirklich die jüngeren Generationen erreichen zu können, ist ein ansprechendes Gesamtkonzept entscheidend. Wir sehen ja, wie sehr sich diese Generation anstrengt und sich auch professionalisiert, das hat uns durchaus angespornt. Die Herausforderung hohe Ansprüche an das Design zu setzen, fanden wir sehr spannend – und haben uns deswegen für ein Konzept entschieden, das herausstechen soll. Mit Formaten zu experimentieren und der Seite einen Look zu geben, der eigen ist, war für uns ganz wichtig, damit unsere Zielgruppe einfach Lust auf den Inhalt unserer Seite bekommt.“

HOOU: Wie wurdet ihr auf Hacks & Tools aufmerksam und was reizt euch an Lehr-Lernmaterialien als OER? Wart ihr zuvor schon mit dem Thema vertraut?

HOW TO CHANGE: „Ehrlich gesagt haben wir uns vorher eher wenig mit dem Thema offene Lizenzen auseinandergesetzt. Als wir dann aber den Aufruf zum Hacks & Tools gesehen haben, dachten wir, es wäre spannend, das Wissen aus den Forschungsprojekten der breiten Gesellschaft frei zugänglich zur Verfügung zu stellen. 

So kann jede:r unser Material in jedwedem Format oder Medium vervielfältigen und weiterverbreiten. Wir erhoffen uns, dass mit einer offenen Lizenz unsere Materialien viel einfacher von Multiplikator:innen in der Bildungsarbeit genutzt werden können – und wir so gemeinsam die Energiewende vorantreiben!“

Illustration von Lukas Jüliger für Howtochangearunningsystem.info Lizenz: CC BY-SA 4.0

HOOU: Die Energiewende wird vor allem mit einer grünen Regierungsbeteiligung hoffentlich an mehr Fahrt aufnehmen. Habt ihr schon Pläne zu Veranstaltungen oder Kooperationen mit eurer OER nach der Veröffentlichung? 

HOW TO CHANGE: „Ja, es ist auf jeden Fall sehr wichtig, dass der Druck von der Straße, den die Jugend mit Bewegungen wie Fridays for Future aufgebaut hat, in konkreten Gesetzen durch die Politik umgesetzt wird! Dabei ist eine grüne Regierungsbeteiligung auf jeden Fall wichtig für die Energiewende – es bleibt uns ja in der Klimakrise so wenig Zeit und gleichzeitig ist unsere Verantwortung so groß!
Wir sind sehr gespannt und beobachten genau, ob die zukünftige Bundesregierung die Erwartungen auch erfüllen kann. Denn, das wird hoffentlich auch durch unsere OER etwas klarer: Die Frage der Energiewende ist nicht nur eine Aufgabe von Ingenieur:innen. Die Herausforderung ist jetzt viel mehr – gesamtgesellschaftlich gesehen – eine sozial gerechte Umsetzung zu finden. Unsere OER bietet einen Einstieg in das Thema – wir sind gespannt und offen, was sich aus „How to change a running system“ für die Zukunft für Ideen und Kooperationen ergeben – denn die Geschichte der Energiewende ist natürlich noch nicht auserzählt!“

Das Lernangebot könnt ihr auf https://www.hoou.de/projects/how-to-change-a-running-system/preview einsehen. 

Vielen Dank für die gute und ertragreiche Zusammenarbeit!

* Das Competence Center für Erneuerbare Energien (CC4E) ist eine fakultätsübergreifende wissenschaftliche Einrichtung der HAW Hamburg, die sich in interdisziplinärer Weise der gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Energiewende annimmt. Entwickelt werden praxisnahe Lösungen für ein breites Spektrum an technologischen, gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Problemstellungen – von der Idee bis zur Umsetzung.

Strombasierte Kraftstoffe – Kerosin

Mitwirkende:

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In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Einsatz von strombasierten Kraftstoffen im Flugverkehr. Dabei gehen wir insbesondere auf die Bedeutung nachhaltiger Flugkraftstoffe ein, sowie auf die sogenannten nicht-CO2-Effekte des Flugverkehrs. Außerdem betrachten wir die Möglichkeit von Wasserstoffbetriebenen Flugzeugen und deren Einbindung in die bestehende Infrastruktur.

In dieser Folge dürfen wir Nils Bullerdiek als Experten für unser Interview begrüßen. Wenn ihr Fragen an ihn habt könnt ihr sie gerne unter nils.bullerdiek@tuhh.de stellen.

Über Feedback unter mobilcast@tuhh.de freuen wir uns sehr und greifen inhaltliche Fragen und Anregungen gerne in den kommenden Folgen auf. 

Strombasierte Kraftstoffe – Technologie

Mitwirkende:

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In dieser Folge beschäftigen wir uns mit den Technologien zur Herstellung von strombasierten Kraftstoffen, sowie deren Effizienz. Außerdem erörtern wir, in welchen Bereichen der Einsatz von strombasierten Kraftstoffen sinnvoll sein kann und in welchen nicht.

Über Feedback unter mobilcast@tuhh.de freuen wir uns sehr und greifen inhaltliche Fragen und Anregungen gerne in den kommenden Folgen auf. 

Hier gehts zum Lernangebot von MobilCast und der strombasierten Kraftstoffe: https://www.hoou.de/projects/mobilcast/preview

4218: Jan Küchenhof – Gemeinsam Ideen finden

Mitwirkende:

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Jan Küchenhof spricht über sein Projekt »Collaborative Ideation«

Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Hamburg arbeitet Jan Küchenhof seit 2017 am Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik (PKT). Dort promoviert er unter dem Thema »New Development of Modular Product Families in Dynamic Environments«.

Für die HOOU an der TUHH hat er 2021 das Projekt »Collaborative Ideation« realisiert. In dieser Episode spricht er über die Herausforderungen und Methoden des HOOU-Projektes. Dabei geht es darum, wie kollaborative Ideenfindung methodisch umgesetzt werden kann.

Hier gehts zum HOOU-Projekt:  https://www.hoou.de/projects/collaborative-ideation/preview

Shownotes:

PKT-Instituts-Homepage: https://www.tuhh.de/pkt/institut.html
Mitarbeiter Webseite: https://www.tuhh.de/pkt/institut/mitarbeiter/kuechenhof.html
Jan Küchenhof bei ResearchGate: https://www.researchgate.net/profile/Jan-Kuechenhof
ResearchGate-Seite zum HOOU-Projekt: https://www.researchgate.net/project/Collaborative-Ideation

Workshopreihe und Making-Of-Link: https://www.hoou.de/projects/collaborative-ideation/pages/reise-durch-die-welt-der-ideen-digitale-workshopreihe-und-behind-the-scenes

Workshopzentrale in menti mit links zu den miro-Workshop-boards: https://writemd.rz.tuhh.de/s/Z07LTDoG_#

Azgaar’sFantasy Map Generator: https://azgaar.github.io/Fantasy-Map-Generator/
Link zu TORE: https://tore.tuhh.de/cris/rp/rp03268

Projektabschluss ConvOERter Tool

Schematische Darstellung der Funktionsweise des Tools

Lubna Ali hatte für Hacks & Tools den Weg aus Aachen in den hohen Norden gewagt, um die Idee eines Tools weiterzuentwickeln, das nicht offen lizensierte Materialien in digitalen Lehrangeboten automatisiert austauscht.  

Du bist neu im OER-Business und willst Dich langsam an die Thematik rantasten? Du bist ein alter Hase und willst alte Präsentationen mit Materialien unter offener Lizenz ausstatten? 
Wie auch immer Du in der OER-Welt verankert bist, mit dem OER-ConvOERter-Tool kannst Du aus deinen Präsentationen und Word-Dokumenten ganz einfach und automatisiert Bilder austauschen lassen. Das ConvOERter-Tool sorgt dafür, dass alle Medien unter der CC-Lizenz stehen, die Du auswählst und fügt die passenden Lizenzen in einer Extra-Slide in der Präsentation ein. 

Schematische Darstellung der Funktionsweise des Tools

HOOU@HAW: Lubna, du hast einen Master of Science, wie bist Du dazu gekommen, zu OER zu forschen?

Lubna: Ich habe im Jahr 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Projekt im Bereich OER an der RWTH Aachen begonnen. Während der Arbeit am Projekt, ergaben sich in diesem Bereich einige neue Herausforderungen, die es zu erforschen und zu bearbeiten gilt. 

HOOU@HAW: Wie kamst Du auf die Idee ein convOERter-Tool zu entwickeln?

Lubna: Bei der Recherche im Bereich OER, haben wir viele Tools identifiziert, die zur Erstellung von Materialien verwendet werden können. Es gab jedoch keine Tools, mit denen die bereits vorhandenen Lehr- und Lernmaterialien (semi-)automatisiert umgewandelt werden konnten. Dadurch entstand die Idee zu convOERter.

HOOU@HAW: Was muss Deiner Meinung nach noch passieren, um OER bekannter zu machen?

Lubna: OER sollten auf verschiedenen Ebenen bekannter gemacht und intensiver genutzt werden. Einer der wichtigsten Aspekte sind die Sensibilisierung und Qualifizierungsmaßnahmen der Lehrenden für das Thema OER.  Es müssen Strategien entwickelt werden, um eine Hochschul-Policy für OER zu etablieren. Dazu gehören klare Ziele, Visionen und Anreizsysteme, sowie Strategien zur Vernetzung der Hochschulen untereinander. Außerdem müssen mehr Werkzeuge und Instrumente für die Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung der Materialien entwickelt werden.

HOOU@HAW: Hat Dich die Pandemie in Bezug auf den Projektverlauf vor Herausforderungen gestellt?

Lubna: Während der Pandemie konnten keine Präsenz-Workshops und praktische Sessions angeboten werden. Daher war es anfangs nicht einfach, das Konzept zu vermitteln. Allerdings haben wir diese Herausforderung langsam überwunden, in dem wir einige digitale Tools und Methoden zur Online-Umsetzung des Konzepts entwickelten.

HOOU@HAW: Ihr wollt das Tool noch weiterentwickeln. Verrätst Du uns die Ideen?

Lubna: Das Tool befindet sich in der Beta-Version und wird zurzeit intensiv getestet. Als zukünftige Schritte soll das Tool verschiedene Dokumentenformate wie z.B. Open Formate und PDF behandeln können.  Zusätzlich muss das Tool qualitativ gute Bilder von den OER-Portalen erkennen und abrufen können. Anschließend muss ein Evaluation-System für das Tool entwickelt werden, damit die Funktionalität des Tools sowie der Interaktion zwischen Nutzer und Tool bewertet werden kann.

Vielen Dank an dieser Stelle für die tolle und reibungslose Zusammenarbeit. Wir freuen uns, in Zukunft noch mehr vom convOERter-Tool zu hören.

2. Dezember 2021: World Sustainable Development Teach-In Day mit Live-Vorträgen zu den Fortschritten bei der Erreichung der Sustainable Development Goals

World Sustainable Development Teach-In Day mit Live-Vorträgen zu den Fortschritten bei der Erreichung der Sustainable Development Goals

Hamburg, Oktober 2021 – Die European School of Sustainability Science and Research (ESSSR) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) organisiert erneut den World Sustainable Development Teach-In Day (kurz: WSDTID), eine jahrzehntelange globale Bewegung, die darauf abzielt, das Bewusstsein für die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN SDGs) zu schärfen.

Der WSDTID präsentiert an diesem Tag mehr als 38 frei zugängliche Online-Vorlesungen auf zwei virtuellen Bühnen. Hochschulmitarbeiter, NGO-Vertreter und weitere Nachhaltigkeitsdozentinnen und -dozenten aus der ganzen Welt stellen vor, wie ihre Maßnahmen und Initiativen zur Erreichung der UN-SDGs beitragen. Das Programm mit Vorträgen auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch ist jetzt veröffentlicht und kann auf der zentralen WSDTID-Website www.esssr.eu/wsdtid abgerufen werden. Neben den Vorträgen am 2. Dezember 2021 können sich die Teilnehmer für die Veranstaltung anmelden und sich vorab auf einer speziellen Online-Plattform einloggen, wo sie sich mit der Teilnehmergemeinschaft austauschen können und weitere Vortragsankündigungen von Referenten finden, die selbst ergänzende Nachhaltigkeitsvorträge organisieren.

Die letztjährige Ausgabe der Veranstaltung am 4. Dezember 2020 war ein großer Erfolg, mit Vorträgen von renommierten Institutionen wie der International Union for Conservation of Nature (IUCN), dem Sustainable Development Solutions Network (SDSN), WWF & Impact Hub Partnership, BNP PARIBAS PF, Anant National University (Indien), Universidad de Oviedo (Spanien), Daffodil International University (Bangladesh), Technische Universität Clausthal (Deutschland), Bournemouth University (Vereinigtes Königreich), York University (Kanada), Università del Piemonte Orientale (Italien), Galileo University (Guatemala), das Parlament der Republik Südafrika, das Arab Youth Climate Movement Qatar, The Climate Reality Project (Deutschland), Sustainability Week International (Schweiz) und viele mehr.

In diesem Jahr treten Referenten aus 22 Ländern auf, und die Organisatoren freuen sich darauf, Tausende von Teilnehmern zu dem umfangreichen Vortragsprogramm begrüßen zu dürfen.

Kontakt
European School of Sustainability Science and Research
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)
Forschungs- und Transferzentrum “Nachhaltigkeit und Klimawandelmanagement”
Franziska Wolf
Ulmenliet 20, 21033 Hamburg, Deutschland
ESSSR@ls.haw-hamburg.de.

Projektabschluss Domain of One’s Own

domain it yourself

Wie können Studierende schon während des Studiums lernen, sich im digitalen Raum zurecht zu finden? Wie können sie Autonomie über ihre eigenen Inhalte erlangen?
Wie kann bereits im Studium eine offene Kultur und Vernetzung gefördert werden?

Das Konzept der Domain of One’s Own, also ein eigener Webspace, der Studierenden von ihrer Hochschule bereitgestellt wird, ist im englischsprachigen Raum schon seit spätestens 2016 etabliert. Im deutschsprachigen Raum fehlte ein solches Konzept bisher, was sich mit dem HOOU-geförderten Projekt nun ändert.

In 2 Konzeptpapieren und 6 Podcastfolgen, wovon vier davon mit verschiedenen externen Gesprächspartner:innen aufgenommen wurden, erörtern Katharina Schulz und Christian Friedrich das Konzept von Domain of One’s Own aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Mit Kerstin Mayrberger sprechen sie über Partizipation und Mediendidaktik, die technischen und organisationalen Aspekte einer Implementierung der DoOO an Hochschulen werden im Gespräch mit Axel Dürkorp besprochen. Alexa Böckel hat den studentischen Blick auf das Projekt und Oliver Janoschka blickt auf verschiedene Strategien hinsichtlich DoOO an der Hochschule.

HOOU: Wie seid ihr auf das Konzept von Domain of One’s Own gestoßen?

Christian: In einer Virtually Connecting Session im Jahr 2015 hatte ich zum ersten Mal direkt Kontakt mit Jim Groom, er hat das Konzept an der University Mary Washington mit ins Leben gerufen. Über seinen Blog bin ich dann auch auf Domain of One’s Own gestoßen und habe begonnen zu überlegen, wie und wo so etwas auch in Deutschland seinen Platz finden könnte.

Katharina: Ich kann mich gar nicht genau daran erinnern, wann ich das erste Mal davon gelesen habe, vermutlich irgendwo auf Twitter. Als Christian dann in seinem Podcast „Feierabendbier Open Education“ mit Markus Deimann davon erzählte, dass er Materialien dazu übersetzen wolle und Unterstützung suche, habe ich mich dann gemeldet, zumal ich Erfahrung im Übersetzen habe.

HOOU: Seid ihr schon länger in der OER-Szene unterwegs?

Christian: Teil der Communities rund um OER und Openness bin ich seit etwa 2014, als wir an der Leuphana Digital School begannen uns auch mit anderen zu vernetzen, die offen und frei zugänglich im Netz Lernangebote machten. An der Digital School habe ich meinen Einstieg in das Feld gefunden, Online-Kurse entwickelt und die Materialien unter freie Lizenz veröffentlicht. Das war im Jahr 2012.

Katharina: Ich mache zwar schon lange E-Learning (seit 2011), habe den Einstieg in den Bereich Openness aber über Open Access gefunden, also den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen. In dem Themenfeld setze ich seit 2017 Projekte um. Ich suche immer nach Wegen, diese beiden Aspekte von Openness zu verbinden, und denke, dass DoOO ein Weg dahin sein kann, da es ja auch ums Publizieren geht.

HOOU: Ihr sprecht darüber auch in der ersten Folge, aber verratet uns doch nochmal, inwieweit das Konzept DoOO mit Virginia Woolfs Room of One’s Own zusammenhängt.

Christian: Der Essay wird von Akteur:innen rund um DoOO oft zitiert. Das eigene Zimmer, das es – verkürzt umschrieben – auch Frauen ermöglichen sollte, große Literatur zu schreiben, wird auf das Internet übertragen. Das eigene Zimmer wird in diesem Bild zur eigenen Website, zur eigenen Domain, wo ich selbst über Anordnung, Inhalte, Konfiguration und damit Macht entscheide.

Katharina: Für mich ist dieses Schlagwort „of one’s own“ ein starkes Symbol für Selbstwirksamkeit und dafür, als eigenständige Person wahrgenommen zu werden, und ich glaube, das war auch einer der Aspekte, um die es Virginia Woolfe ging.

HOOU: Wo seht ihr die größten Herausforderungen in der Umsetzung an Hochschulen?

Christian: Ich glaube die größten Herausforderungen haben wir gut im Podcast umschrieben. Am wenigsten Gedanken mache ich mir um die Didaktik. Es gibt bereits viele, die mit DoOO arbeiten und ihre Erfahrungen teilen. Schwieriger wird es bei der Hochschule als Organisation, die Technik bereitstellt, Geld ausgibt und gleichzeitig Kontrolle abgibt. Vieles in der Online-Lehre ist darauf ausgerichtet, Lernen messbar und nachvollziehbar zu machen. Input und Output stehen dann in einem vermeintlichen Zusammenhang. Das ist bei DoOO anders.

Katharina: Ich habe festgestellt, dass es tatsächlich schon viele Leute gibt, die DoOO oder Aspekte davon in ihrer Lehre umsetzen, aber es vielleicht nicht so nennen, weil sie noch nicht davon gehört haben. Aber sie haben i. d. R. kaum technische und organisatorische Unterstützung von ihren Institutionen. Außerdem – darüber sprechen wir auch im Podcast – eignet sich DoOO sicherlich nicht für jede Form von Inhalt.

HOOU: Wie geht es nun für euch weiter?

Christian: Auch wenn ich inzwischen in einem anderen Bereich arbeite, bleibe ich dem Konzept verbunden. Auch in meinem neuen Job am Wissenschaftszentrum Berlin spielen die Prinzipien einer DoOO eine Rolle. Und vielleicht ergibt sich ja einmal eine Fortsetzung des Projekts, z.B. mit Erfahrungsberichten aus dem deutschsprachigen Raum. Spannend fand ich zum Beispiel, wie das Konzept von der Corporate Learning Community aufgenommen wurde, das war klasse.

Katharina: Ich habe ja mittlerweile auch vor allem mit anderen Themen zu tun, aber ich möchte auch gerne weiter für das Konzept werben und es bekannter machen. Ich bin sicher, dass sich dafür auch immer wieder Gelegenheiten anbieten werden.

Wir danken euch für die tolle Umsetzung des Projekts und wünschen euch alles Gute für die Zukunft.

MobilCast: Biogene Kraftstoffe – Technologien und Regularien

abgebildet ist eine Route der biogenene Kraftstoffe

von Daniel John (Technische Universität Hamburg)

Der Wissenschaftspodcast MobilCast hat die ersten beiden inhaltlichen Folgen zur Thematik der biogenen Kraftstoffe veröffentlicht. Biogene Kraftstoffe stellen den Status Quo der Verkehrswende dar. Der Großteil der Erneuerbaren Energien im Verkehrssektor wird aktuell durch Biodiesel oder Bioethanol bereitgestellt. Wir behandeln in der ersten Folge der biogenen Kraftstoffe die Technologien, die zur Bereitstellung in den Verkehrssektor verwendet werden. Hierbei wird zwischen konventionellen und fortschrittlichen biogenen Kraftstoffen unterschieden.

Anschließend behandeln wir in der zweiten Folge die Regularien, unter denen biogene Kraftstoffe, aktuell und auch zukünftig, bereitgestellt werden können. Hierbei wird die Konkurrenz zur Nahrungsmittelbereitstellung als auch die neue EU-Richtlinie (RED II) und deren Bedeutung für biogene Kraftstoffe diskutiert. Für beide Folgen hatten wir mit Ulf Neuling und Sebastian Timmerberg zwei profilierte Experten auf ihrer jeweiligen Themengebieten.

Die Podcast-Folgen sind über das Lernangebot auf der HOOU-Plattform oder über Spotify abrufbar. Über Feedback unter mobilcast@tuhh.de freuen wir uns sehr und greifen inhaltliche Fragen und Anregungen gerne in den kommenden Folgen zu den strombasierten Kraftstoffen auf.